PRIV.-DOZ. DR. MED. ERHAN BASAD

SCHULTER

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SCHLEIMBEUTELENTZÜNDUNG UND EINKLEMMUNG

Schmerzen an der Schulter können viele Ursachen haben. Am häufigsten ist der Raum mit einem Schleimbeutel unter dem Schulterdach (Subacromial-Raum) betroffen. Durch eine knöcherne oder entzündungsbedingte Einengung kommt es zu einer sehr schmerzhaften Erkrankung mit schlaflosen Nächten und zunehmender Bewegungseinschränkung, bis hin zur Schultersteife. Bereits die ärztliche Untersuchung der Schulter mit verschiedenen Provokationstest, lässt das Problem eingrenzen. Die Ultraschalluntersuchung und das MRT zeigen in den meisten Fällen die Ursache. Sehr häufig hilft eine frühzeitige Behandlung mit Physiotherapie und eine schonende entzündungshemmende Medikamententherapie. Bei hartnäckigen Fällen kann durch einen schonenden arthroskopischen Eingriff das Problem durch Entfernung der mechanischen Ursache behoben werden.

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SCHULTERSEHNENRISSE

Unter den Sehnen der Schulter ist am häufigsten die sogenannte Rotatorenmanschette betroffen. Sie befindet sich zwischen Oberarm-Kopf und dem Schulterdach. Diese Sehne kann entweder durch chronische Abnutzung oder durch einen Sturz abreissen. Aufgrund der schlechten Durchblutung ist das Potential einer Selbstheilung sehr eingeschränkt. Um eine weiteres Abreissen oder einen Funktionsverlust zu vermeiden, sollten Sehnenrisse an der Schulter rechtzeitig erkannt und durch eine arthroskopische Re-Fixation behandelt werden. Dies wird rein arthroskopisch und durch Einbringung biologisch abbaubarere Knochenanker durchgeführt.

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SCHULTERINSTABILITÄT

Bei der Schulter wird der kugelförmige große Oberarm-Kopf an einer relativ kleinen knöchernen Pfanne geführt. Den wichtigsten Teil der Stabilität müssen Knorpel-Srukturen (Glenoid), Kapsel und Muskeln gewährleisten. Bei jüngeren Patienten kann es zu einer unfallbedingten Auskugelung (Luxation) des Schultergelenkes kommen. Verletzungen der Schulterkapsel und der stabilisierenden Weichteile am Pfannen-Rand führen unbehandelt zu einer chronischen Instabilität mit wiederkehrenden Luxationen. Auch degenerative Schäden können zu einer Schädigung der stabilisierenden Weichteil-Strukturen führen. Diese unerkannte Instabilität mit unbewussten Subluxationen ist ein häufiger Grund für chronische Schulterschmerzen. Sind stabilisierende Strukturen defekt, kann man sie mit einem arthroskopischen Eingriff anheften oder raffen. Auch hier kommen nur biologisch abbaubare Materialen als Anker zum Einsatz.

PD DR. MED. ERHAN BASAD

Zentrum für Arthroskopie, Endoprothetik und 

Regenerative Gelenkchirurgie

Bismarckstraße 9-15

69115 Heidelberg

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